00:00:04:
00:00:12: Hallo zum Streitgeflüster der DGR-Bau.
00:00:14: Unser heutiges Thema, was kann eine außergerichtliche Streitbeilegung in der weltpolitischen Lage alles leisten, werde ich mit meinem heutigen Gast Prof.
00:00:22: Dr.
00:00:22: Ingenieur Klaus Jungen-Diedrichs diskutieren.
00:00:25: Hallo Klaus Jungen!
00:00:26: Hallo Rodolf, ich grüße dich und freue mich, dich zu sehen und freue mich vor allem, dass du auch wieder voll genesen bist und wieder jetzt schon zu neu zum vierten Podcast ansetzt.
00:00:35: Ja, herzlichen Dank, dass du das schon mal so gesagt hast.
00:00:38: Und ich möchte dich natürlich auch Gebühren vortragen bzw.
00:00:42: vorstellen.
00:00:44: Prof.
00:00:44: Dr.
00:00:45: Ingenieur Klaus Jürgen Dienrichs war in der Mitte von und auch Aufsichtsratsvorsitzender bei der Dienrichs Projektmanagement AG und Coca-G tätig.
00:00:56: Parallel dazu war er von neunundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund davon vierzehn Jahre als Vorstandsvorsitzender.
00:01:29: Von zwei-tausenddreizehn bis zwei-tausendneunzehn war er Vorstandsvorsitzender der DGR Bau.
00:01:35: Zudem leitet er von neunzehnundneunzig bis zwei-tausendundsechs die Fachkommission Projektmanagement des HAO und ist seit zwei-tausendsechzehn Arbeitskreisleiter sowie seit zwei-tausend achtzehn Fachkommissionsleiter Konfliktmanagement des HAO.
00:01:51: Seit Jahrzehnte und Jahrzehnte ist er initiator und mitherausgeber des entstehenden Companiums nachhaltige Bauwerke.
00:01:58: Hochbauten entwickeln, realisieren, nutzen, modernisieren im Verlag-Springer-Vierweg.
00:02:05: Trotz seiner beeindruckenden beruflichen Laufbahn hat Klaus Jung-Diederichs Zahlreise Reisen unternommen, von San Francisco bis St.
00:02:13: Petersburg und von Inverness bis Bangkok.
00:02:17: Er liebt Sport.
00:02:19: Bergwandern, Schwimmen, Strände, Konzerte und das Theater.
00:02:24: Das Wichtigste bleibt jedoch.
00:02:26: Seine Familie mit seiner Frau, zwei Kindern und mittlerweile vier Enkelkindern.
00:02:33: Ich freue mich auf unser Streitgeflüstergespräch mit Professor Doktor Ingenieur Klaus Jürgen Diedrichs.
00:02:38: und nun nochmal Hallo Klaus Jürgen.
00:02:41: Hallo, Rudolf, bleiben wir doch bei der Kurzform.
00:02:43: Ich bin der Klaus.
00:02:46: Und du bist der Rudolf.
00:02:47: Alles klar, Klaus, das freut mich sehr.
00:02:49: Klaus, ich habe deine Vita, da habe ich wirklich ganz lange dran rumgedockt, weil da ist jede Menge drauf.
00:02:56: Jede Menge.
00:02:57: Also jeder, der da möchte, kann gerne nochmal im Internet bestimmt nachlesen.
00:03:00: Da findet man jede Menge an Informationen von Klaus Jürgen-Videos.
00:03:04: Aber eins ist ganz entscheidend und zwar deine Beweggründe.
00:03:08: Warum ausgerechnet die außergerichtliche Streitbeilegung für dich im Jahre zwölf auch so wichtig waren?
00:03:16: Wir haben damals, ich kann mich noch ganz gut erinnern, dass das im Jahr zwei Tausend Achtung ungefähr war, dass im Jahr zwei Tausend Neun haben wir auch im DVP über Konfliktmanagement, haben wir bestimmte Verfahren versucht, in Deutschland zu implementieren, zum Beispiel auch die Adjudikation, war damals ein ganz großes Thema.
00:03:33: Und das ist das, was mich so ein bisschen interessiert, ist, was waren deine Beweggründe, die außergerichtliche Streitbeilegung in Deutschland ein bisschen populärer zu machen, wenn man es so sagen darf?
00:03:42: Und vor allen Dingen dann im Jahr drauf, die DG-Erbau ins Leben zu rufen.
00:03:47: Ja oder danke für die Frage.
00:03:50: Du hast ja seinerzeit auch schon mitgewirkt in diesem Arbeitskreis das DVP zum Thema Attilikation, wo wir diese ausreichende Streitbeilegung von diesem einen Verfahren angegangen sind.
00:04:00: Und da sind ja auch dann die DVP im Materialien entstanden, die als Vorläufer zum Heft-Mund-Reißig.
00:04:07: Ich hoffe, dass wir noch zu sprechen kommen.
00:04:09: Aber als öffentlich bestellter Vereinigter Sachverständiger habe ich in sehr vielen gerichtlichen Einbindungen und Anhörungen seit neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt neunzehnt.
00:04:35: dann daraus entstehen natürlich entsprechend hohe Verfahrenskosten.
00:04:39: Was vor allem wichtig ist, ich habe sehr häufige Unzufriedenheit beider Parteien mit gerichtlichen Entscheidungen erlebt, die auch nur in rund einem Prozent an dreißig Prozent aller Klageverfahren gefällt werden wegen gerichtlichem Vergleich, versäumnes Urteil, Klagerücknahme, ruhen des Verfahrens, verweist an ein anderes Gericht und so weiter.
00:05:04: über die Zivilgericht in den Jahr ist, sehr genaue Auskunft.
00:05:10: Dann, was auch weiter wichtig ist, die Richter haben keine Amtsermittlungsbefugnis durch Fragen, Einzelgespräche oder Ortsbesichtigungen.
00:05:21: Durch jedes gerichtliche Verfahren werden die Geschäftsbeziehungen zwischen den Parteien durch die gerichtliche Frage arg belastet.
00:05:27: Und jetzt wird es noch mal schwieriger.
00:05:30: Es treten ungeheure Verfahrensdauerverlängerungen durch die prozessbegleitende Einschaltung von Sachverständigen mit schwieriger Einbindung aus.
00:05:38: Besorgnis der Befangenheit, die seitens der Parteien erhoben wird.
00:05:42: Einigung über die Höhe des Vorschusses, den der Richter vorgibt oder Sachverständige, der Meinung ist, das muss das fünf bis zehnfache sein.
00:05:50: und mangelnder zeitliche Verfügbarkeit der Sachverständigen, die auch wirklich erhaar sind auf dem Markt.
00:05:58: Dann, letzter Punkt, Gerichtsverfahren sind öffentlich und daher für jedermann zugänglich.
00:06:03: Da kann sich jeder mit in den Gerichtshaltssätzen und kann sich mal schauen, wie die zwei da streiten und die Nachbarn informieren sich dann, welche Sorgen ihr Nachbar hat.
00:06:13: Das alles wollte ich durch Verstärkung Prof.
00:06:15: Außergerechtiger Streitbeinigung in Bausachen ändern.
00:06:18: Ich sage bewusst in Bausachen, ich bin froh, dass wir in einem geordneten Rechtsstaat leben.
00:06:24: Aber wir sind Bauleute und wir stellen fest, in Bausachen kann man vieles anders machen.
00:06:30: Ja, da hast du vollkommen recht.
00:06:31: Und du hast auch jede Menge aus deiner Erfahrung ja schon jetzt dargestellt, was alles bei Gericht eigentlich passiert und wie lange so ein Verfahren dauert, aus der Gerichtlichkeit heraus.
00:06:41: Weil es ist natürlich auch im Zivilprozess so geregelt und deswegen muss man auch entsprechend dort solche Verfahren mit so einer langen Dauer möglicherweise implementieren, obwohl es auch einfacher gehen könnte.
00:06:53: Aber was mich auch noch mal so ein bisschen interessiert, weil du bist ja ein doch weltbewannter Mann, du bist weit gereist auch, du bist von A nach B mal gereist.
00:07:01: Du kennst dich auch relativ gut in der Welt auch im englischsprachigen Raum auch ganz gut aus.
00:07:08: Und deswegen auch nochmal meine Frage.
00:07:09: Was könnte denn zum Beispiel in der Theorie in der Welt mit einer außergerichtlichen Streitbeilegung alles beendet werden?
00:07:16: Was glaubst du?
00:07:17: Was wäre da so der Ansatz?
00:07:21: Ja, also zunächst will ich voran stellen, ich bin sehr dankbar.
00:07:24: in Deutschland in einem freiheitlichen demokratischen Rechts- und Sozialstaat mit sozialer Marktwirtschaft leben zu können und an einem Grundgesetz mit den darin verankerten Grundrechten der Artikel eins bis neunzehn, das sich seit seiner Einführung am XXIII.
00:07:38: Mai.
00:07:38: neunundvierzig sehr bewährt hat.
00:07:42: Diese deutschen Verhältnisse müssen zunächst in aller Welt eingeführt und umgenetzt und eingehalten werden.
00:07:48: So will ich deine Frage einschränken.
00:07:50: Was kann in Deutschland mit einer ausreichenden Streitbeilegung alles beendet werden.
00:07:55: Und ich muss weiter einschränken.
00:07:57: Von den dreihundertzwanzigtausend achthundertfünfzig vor dem Landgerecht in erster Instanz erledigten Verfahren zwei tausend vierundzwanzig betrafen nur einunddreißigtausend also rund zehn Prozent Bau- und Architekten Sachen und nochmal nur kommer sieben Prozent Honorare aus Architekten und Planer Sachen.
00:08:16: Und das heißt nur rund zehn Prozent die Bau- und Immobilienwirtschaft.
00:08:20: Die DDR-Bau konzentriert sich aus gutem Grund auf die Bau- und Immobiliewirtschaft als unserem Fachgebiet.
00:08:27: In diesem Bereich stellen wir in Rechtsverfahren die gerade besprochenen Nebenwirkungen fest, ob diese Nebenwirkungen auch in Verkehrsunfall- und Kaufsachen, in Mietkreditleasingsachen, Ansprüchen aus Versicherungsverträgen und anderen gelten, sollte seitens der DDR-Bau herausgefunden werden.
00:08:47: Falls ja, sollten die dort tätigen Fachlehrte für die außergerechtliche Streitbeidigung in ihrem Bereich eintreten.
00:08:53: Ich sehe hier wirklich eine wichtige Aufgabe für die DGA-Bau, die dann den Anstoß gibt für andere Fachleute und sich da auch sicherlich sehr intensiv mit einbinden kann.
00:09:07: Okay, das heißt, wir gehen also gedanklich mal über die Bausachen hinaus, die ja schon sehr komplex sind.
00:09:14: Und daraus resultieren ja auch die Verfahrensdauen ja so lang sind.
00:09:17: Deswegen sagst du, in der außergerichtlichen Streitbeilegung wäre es natürlich auch ein von Interesse in andere Gebiete zu gehen.
00:09:25: Das sollten wir als DGR Bau mal überdenken, z.B.
00:09:29: auch der Name der DGR Bau ist ja schon ein deutsche Gesellschaft für außergerichtliche Streitbeiligung.
00:09:36: Ich möchte jetzt nicht alle anderen Gesellschaften natürlich in den Schatten stellen.
00:09:38: Nein, da bin ich weit von entfernt.
00:09:40: Aber so eine kleine Dochorganisation als DGR Bau wäre noch gar nicht so ganz verkehrt.
00:09:45: Wenn ich das mal so am Rande erlauben darf.
00:09:47: Jedenfalls müsste der Name Bau dann erweitern.
00:09:49: Oder raus.
00:09:50: Oder raus.
00:09:52: Genau.
00:09:53: Du warst und bist ein Leuchtturm.
00:09:55: Lieber Klaus Jürgen, und das auf jeden Fall, was das Thema der DGA-Bau betreffend ist, angeht.
00:10:02: Erzähle uns doch bitte, was die wesentlichen Vorteile einer Streitbeilegung außerhalb der Gerichtssäle aus deiner Erfahrung sind.
00:10:11: Ja, da kann ich an die Veränderung der genannten Nebenwirkungen in Gerichtsverfahren bei außergewöhnlichen Streitbeilegungen anknüpfen und brauche eben nur zu sagen, was ändert sich dann?
00:10:21: Die Verfahrensdauer und Betragung in Abhängigkeit von meinen mittlerweile über zehn Jahre lang getätigenden ausreichenden Schreitbeilingungen in den verschiedenen Verfahren Mediation, Schlichtung, Attikationen und Schiedsgericht etwa drei Monate.
00:10:36: Bei Gerichten auch bei Schiedsgerichtsverfahren natürlich auch länger.
00:10:41: Aber Zielsetzung ist und ich habe es realisieren können in den über zehn Jahren.
00:10:47: Wir waren nie länger mit einem Konfliktfall als drei Monate beschäftigt.
00:10:53: Nicht länger als drei Monate, das muss man sich ja mal wirklich vergegenwärtigen.
00:10:57: Das ist ja im Vergleich zu einem Gerichtsverfahren nichts.
00:11:02: Das muss man wirklich sagen.
00:11:04: Du sagtest ja auch zehn Monate und deutlich länger, acht, neun, zehn Jahre, den manchmal Gerichtsverfahren, so lange.
00:11:10: Deswegen, also das ist schon eine enorme Verkürzung für alle Parteien.
00:11:14: Ganz klar.
00:11:14: Aber ich wollte den nicht ins Fortfallen.
00:11:17: Dann durch diese kurze Dauer werden natürlich auch die Verfahrenskosten, die durch einen Gerichtserfahren deutlich, nicht nur halbiert, sondern deutlich reduziert.
00:11:27: Und dann drittens, es wird stets ein Ergebnis durch einvernehmliche Einigung der Parteien, bei Mediationen und schlichter Vorschlag oder durch Entscheidungen, bei windlichem schlichter Spruch und Entscheidungen von Adilucata, Schiedsgutachter oder Schiedsgerecht erzielt.
00:11:42: Das heißt, man geht nicht raus und ist unzufrieden, weil letztlich nichts geregelt wurde.
00:11:48: oder ein Vergleich geschlossen wurde, der vom Gericht mehr oder minder erzwungen wurde, sondern man hat eine Entscheidung und es geht weiter und die Prozesse werden nicht gestört.
00:11:59: Dann langfristige unberechtigte Zahlungseinbehalte wegen fehlender Gerichtsentscheidung, mit Planungs- und Beobachtungsstörungen werden vermieden.
00:12:08: Dann die Kapazitäten der Parteien werden mit dem Streit nur kurzfristig gebunden.
00:12:13: Sie widmen sich gegenwärts und Zukunftsaufgaben.
00:12:17: Die Parteien entscheiden, wählen selbst vorab Projektbegleitend oder ATOC, das Streitlöser Gremium nach fachlicher Qualität und zeitlicher Verfügbarkeit aus, ein Bausachverständiger und oder Einfachanwalt für Baurecht je nach Streit Gegenstand, nicht drei Juristen wie bei einer Baukammer.
00:12:36: Und diese werden von den Parteien einvernehmlich ausgewählt.
00:12:40: Empfehlung am Anfang des Projektes.
00:12:43: für sämtliche Streitigkeiten, damit nicht bei Artok-Geschichten ein langer Zeitraum entsteht für die Auswahl der Streitlöser.
00:12:53: Nach meiner als zehnjährigen Erfahrung als außergewichtiger Streitlöser führt die Berufung eines Streitlöser Gremiums, also eines Tandems aus einem Bausachverständigen und Baujuristen.
00:13:03: Am Projekt beginne häufig dazu, dass es nicht zu einem einzigen an dieses Gremium herangegetragenen Streitfall kommt, da die eigenverantwortliche Streitlösungskompetenz der Parteien unglaublich herausgefordert wird.
00:13:17: Das ist ja sehr spannend.
00:13:18: Das heißt, du sagst, wenn ein Tandem eingesetzt wird und zwar zu Projektbeginn, also bevor überhaupt Planung oder Bauen beginnt, Dieses Tannenem eigentlich schon dafür sorgt, dass die Parteien sich möglicherweise gar nicht mehr über Streiten unterhalten, sondern eher sachorientiert an der Sache arbeiten, nämlich an dem Projekt.
00:13:38: Ja, ergänzen Sie gehen nicht zu Gericht, weil das ist ja dann in den vertraglichen Vereinbarungen, die Sie miteinander schließen müssen, ist Ihnen das ja nicht gestattet.
00:13:45: Und aber Sie haben entwickeln einen Ehrgeiz zu sagen, wir sind selber schlau genug und kompromissbereit genug und einigungsbereit genug, dass wir die zwei gar nicht brauchen.
00:13:57: Perfekt,
00:13:58: das will man mehr.
00:14:01: Dann, Streitböse haben, Amtsermittelsbefugnis können Frage stellen, können Aufklärung einfordern, können Einzelgespräche führen, können auf die Baustelle gehen und können sich den Sachverhalt vor Ort anschauen und das unmittelbar und nicht erst nach langer Zeit.
00:14:15: Dann, die Geschäftsbeziehung zwischen den Parteien bleiben erhalten.
00:14:17: Im Gegenteil, sie werden vielfach gestärkt durch das partnerschaftliche Team verhalten.
00:14:23: Sie werden vom Bestreiten dieser Gremien nur bei Bedarf zur Bearbeitung von Spezialfragen, zum Beispiel der Fassadentechnik oder der Messsteuer- und Regeltechnik mit enger Terminierung, herangezogen.
00:14:34: Die Sachverständigen, die schaltet man auch vom Streitmessergremium, das hat immer die Befugnis.
00:14:40: Wenn ihre eigenen Kompetenzen nicht ausreichen, dann wird der Fachmann hinzugezogen oder die Fachfrau hinzugezogen, die dann kurzfristig mit enger Terminvorgabe dann auch dazu beitragen, dass der Konflikt gelöst wird.
00:14:52: Und letzter Punkt, außergewichtliche Streitbeinlegungsverfahren sind vertraulich und daher nicht öffentlich.
00:14:57: Das heißt, die Öffentlichkeit kann sich nicht darüber freuen oder erhöhen.
00:15:04: oder sogar in die Presse gehen, aber wir haben gehört, da geht der und der mit dem mit dem in Streit und die Sache sieht so und so aus.
00:15:12: Okay, habe ich verstanden, finde ich auch den richtigen Ansatz, deswegen nicht umsonst machen wir auch das Thema der Aussage, den Streitbeilegen immer mehr publik, weil wir genau da ansetzen wollen, dass es eben nicht in die Öffentlichkeit geht, um sich daraus dann immer wieder mögliche Themen auch anzuhören, die eigentlich gar nicht in die Öffentlichkeit gehören.
00:15:30: Was aber für mich auch noch mal ein entscheidender Punkt ist, und da würde ich gerne mit dir, aufgrund deiner Lebenserfahrung, ich glaube, ich darf das sagen, lieber Klaus Jürgen, wie alt du bist, oder?
00:15:42: Ich weiß, du bist nineteeninundvierzig, ich sage jetzt mal nicht dein Alter, nineteeninundvierzig geboren, und du hast schon eine große Lebenserfahrung, das muss ich schon ganz ehrlich gestehen, und das ist, glaube ich, auch jeden so bekannt.
00:15:54: Aber ich würde gerne die Frage mit dir diskutieren, nehmen wir mal an, der Krieg in Gaza streifen.
00:16:00: Oder der Ukraine.
00:16:02: Würde nun tatsächlich befriedet.
00:16:05: Was könnte die DGR Bau zum Beispiel für ihre Arbeit hier raus als wertvolle Botschaft in die Bau- und Immobilienwirtschaft tragen?
00:16:16: Ja, es ist sehr zu hoffen, dass diese Annahme der Befriedung nach dem ersten Schritt im Glaserstreifen richtig ist, aber nach vielen, noch vielen weiteren erforderlichen Schritten.
00:16:29: und in der Ukraine noch sehr kritischen Situationen möglichst bald in Erfüllung geht.
00:16:34: Kriegsparteien sind Aggressoren und Verteidiger.
00:16:39: Aggressoren wollen ihre Kriegsziele wie Gebietsoberung, Gierungs- und Verwaltungsübernahme mit Gewalt durchsetzen und keine Kompromisse akzeptieren, auch unter Verletzung des Völkerrechts und der Vornahme von Kriegsverbrechen.
00:16:52: Verteidiger können den Aggressoren nur mit der Art starker Gegenwert begegnen, dass die Aggressoren ihre Flexile nicht erreichen.
00:17:00: Kriege werden entweder durch Obsiegen oder Unterliegen des Aggressors und Unterliegen oder Obsiegen des Verteidigers oder aber durch Verhandlungen durch Dritte beendet.
00:17:11: Es dauert manchmal sehr lange, welche diese Alternativen sich herausstellt.
00:17:16: Die Freilassung der noch lebenden Kaisern im Gabelstreifen wurde durch Verhandlungsdruck eines Dritten des amerikanischen Präsidenten Donald Trump unter Einbeding zahlreicher weiterer Staatsmänner aus vielen Ländern erreicht.
00:17:29: Ob und inwieweit der weitere zwanzig Punkteplan des Präsidenten weiter umgesetzt werden wird, ist noch völlig offen.
00:17:36: Ob im Ukraine-Krieg ein Ende durch Verhandlungstruck erreicht werden kann, ist aktuell bei den sehr wechselvollen Nachrichten aus dem meisten Haus ebenfalls völlig offen und eine anhaltende Bedrohungslage für ganz Westeuropa vergleichbar mit der Situation vor dem zweiten Weltkrieg neununddreißig.
00:17:54: Wenn ich hier auch sehe in München, dass dort Drohnen immer wieder über den Flughafen München kreisen, dann ist das ein ganz wahnungsvolles Anzeichen.
00:18:05: Es ist ethisch und moralisch für mich unfassbar, dass die Lehren aus den Schrecken der Vergangenheit in der Gegenwart nach wie vor von existierenden Autokraten und Diktatoren nicht getogen und die Menschheit zur Verhinderung solchen Fehlverhaltens nicht in der Lage ist.
00:18:21: Was kann nun die DEA-Bau in der Situation für die Bauernwirtschaft tun und ihr zu rufen?
00:18:26: Das würde mich am meisten interessieren.
00:18:28: Kompromisslose Streiten ist aggressives Verhalten als inakzeptabel abzulehnen und mit deutlichen Sanktionen zu ahnten.
00:18:36: Vertraglich so zu regeln, dass dieses nicht geschehen kann.
00:18:41: Gerichtsverfahren in Bausachen nur ausscheu vor der Verantwortung oder Rechtfertigung von Streitentscheidungen zu wählen, ist kritisch zu hinterfragen, auch wegen des Verzichts auf Vertraulichkeit der Belastung der Geschäftsbeziehung und der vorgenannten Nebenwirkungen bzw.
00:18:55: Kollateralschäden durch Gerichtsverfahren.
00:18:58: Außergerichtige Streitbeutelung, erforderte Kompromissbereitschaft, aktives Zuhören, hineinversetzen in die Situation der Gegenpartei durch Rollentausch, Fairness in beruflicher und persönlicher Hinsicht und Teamverständnis.
00:19:10: Die Belohnung besteht in der Wahrnehmung der gerade besprochenen Vorteile der ausreichigen Streitbeutelung.
00:19:16: Und dies vermitteln wir gerade auch wieder den Teilnehmern des neunten Lehrgangs.
00:19:21: Weiter Belohnung zum Streitlöser.
00:19:22: Digibau Zert.
00:19:24: der Gang auch ein außergewöhnlich sachkundiges Teilnehmerkreis mit vielen Sachverständigen und erfahrenen Praktikern, die schon im ersten Tag, den ich letzten Donnerstag hatte, sehr intensiv in die Diskussion hineingestiegen sind und das Heft, die sieben und dreißig veränderlicht haben und auch vorgetragen haben.
00:19:45: Das freut mich außerordentlich, muss ich ganz klar sagen.
00:19:48: Aber ich würde gerne nochmal das zusammenfassen, was du gesagt hast.
00:19:51: Die übertragende Botschaft ist ja eigentlich vom Krieg zur Kooperation, wenn man so will.
00:19:56: Also, sprich, Frieden entsteht durch Kommunikation.
00:19:59: Wenn man das auf die Bauwirtschaft übertragen kann, ist es ja so, wenn wir friedlich miteinander umgehen, ist auch die Kommunikation der Indikator schlechthin.
00:20:08: Das könnte man, glaube ich, schon mal zusammenfassen und auch so sagen.
00:20:11: Was auch ein Thema ist, Friedensprozesse, die ja jetzt gerade gelaufen sind oder auch noch laufen, zeigen auch das ein Wandel.
00:20:19: nur durch so ein Prozess gelingen kann, finde ich.
00:20:22: Und wenn Parteien Vertrauen aufbauen und Kompromisse zulassen, ist doch das, was wir erreichen wollen in einer außergerichtlichen Streitbeilegung, damit dann auch eine gute Botschaft für die DDR-Bau.
00:20:35: Also Vertrauen und Kommunikation sind Indikatoren, die wir für so eine außergerichtliche Streitbeilegung auf jeden Fall brauchen.
00:20:43: Anders wird es möglicherweise gar nicht Ehen.
00:20:47: Man könnte auch sagen, wer nachhaltige Gebäude schaffen will, muss auch nachhaltige Beziehungen gestalten durch faire Kommunikation, transparente Entscheidungen und friedensorientierte Streitkultur.
00:20:59: Ich glaube, wenn man diesen Satz alleine schon nimmt und dann das verinnerlichte in der Bauwirtschaft haben wir, glaube ich, schon eine gute Botschaft aus dieser politischen Lage übernommen und können diese auch in die Bauwirtschaft implementieren.
00:21:13: Lieber Klaus Jung.
00:21:15: Welche Aktivitäten siehst du denn in der Zukunft?
00:21:18: Um zum Beispiel anfällende Streitigkeiten in der Bau- und Immobilienwirtschaft nicht vor Gericht, sondern mit einer außergerichtlichen Streitbeilehung zu lösen.
00:21:29: Ja, ich meine schon, die DDR-Bau muss in der Fachwelt noch intensiver und häufiger wahrgenommen werden durch Sächs- und Media, durch Kongresse mit vielen Teilnehmern, mindestens sieben aktiven Regionalgruppen, zum Beispiel Berlin, Dresden, München, Stuttgart, Frankfurt, Güsselhof und Hamburg.
00:21:48: Zurzeit ist vor allem München aktiv, so wie vielen Podcasts mit weiter Verbreitung der Links.
00:21:55: Die
00:21:55: Links werden
00:21:56: mit dem mitgeteilt werden, sonst erfährt das ja niemand.
00:22:00: Dann zweitens, die DGA-Bau kann Informationsveranstaltungen zur AHO-Schrift Nummer siebenunddreißig und zu Fällen in Hochschulen und Universitäten der Fakultäten für Architektenbau und DGA-Engineure anbieten und damit auch zur Verbreitung der Kenntnisse beitragen.
00:22:15: Drittens, die DIGA-Bau kann den Einsatz von KI in der außerigen Streitbeutigung schulen, jedenfalls gemeinsam mit dem DVP, der uns auch eng verbunden ist.
00:22:25: Die Geschäftsstelle der DIGA-Bau befindet sich ja beim DVP in Berlin.
00:22:29: Die DIGA-Bau kann das Förderprogramm für Bachelor und Masterarbeiten sowie Praxisbeispiel der außerigen Streitbeutigung wieder aufleben lassen, das wir in den ersten sechs Jahren, sieben Jahren hatten.
00:22:40: Dann fünftens, die Digabau kann herausfinden, ob die außergewöhnliche Streitbeideigung auch in Verkehrsunfall und Verkaufsachen, Mietkreditbliesingssachen sowie Ansprüchen aus Sicherungsverträgen zu fördern und in die Digabau zu integrieren ist, sodass man dann tatsächlich überlegen kann, ob man das Bau weglässt, weil die außergewöhnliche Streitbeideigung schlechthin von uns dann entsprechend gefördert wird.
00:23:02: Und die Fachkommission Konfliktmanagement beim Planenbauen und Betreiben von Bauten und Anlagen des AHO wird in den Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im.
00:23:29: Wir sollten den Beirat der DGA auch stärker in Erscheinung treten lassen.
00:23:33: Ich finde, er wird auch veröffentlicht auf der Homepage der DGA-Bau mit Namen und Mitgesicht.
00:23:39: Und dann kann dieser auch zum Beispiel in die Beratung über Intredeprojekt, Alliance-Signal oder IPD, Integrated Project Delivery orientierte Umsetzung des Infrastrukturprogramms der Bundesregierung stärker eingebunden werden.
00:23:54: Da gibt es sehr, sehr viel zu tun für alle Bauleute.
00:23:57: Der DVP wird daran großen Anteil nehmen, aber auch die DIGA-Bau kann sich hier sehr nützlich anbringen, indem sie dafür sorgt, dass dann diese Umsetzung konfliktfrei geschieht.
00:24:10: Das ist also sie, wenn man so will, deinen sieben Punkte planen.
00:24:13: Das finde ich super, weil da haben wir jede Menge Aufgaben, die wir auch lösen können.
00:24:17: Und da ist jede Menge zu tun, wie du schon gesagt hast.
00:24:20: Und die sind auch alle richtig.
00:24:21: Das muss man auch noch dazu sagen.
00:24:23: Es ist also nichts dabei, was ich sagen würde.
00:24:25: Nee, das passt nicht oder das wird nicht sein.
00:24:27: Aber man muss auch ganz klar sagen, das ist jede Menge Aufgaben.
00:24:31: Und diese Aufgaben müssen wir uns auch stellen.
00:24:34: Das ist einfach so ganz klar.
00:24:36: Ja, und jetzt kommen wir zum Ende unseres Podcasts.
00:24:39: Lieber Claus Jürgen und wie es auch schon Usus ist in dieser Podcastreihe Streitgeflüster hat mein Gast das Schlusswort.
00:24:48: Was möchtest du uns noch mitteilen?
00:24:51: Ja, Rudolf, bin ich dir dankbar dafür.
00:24:53: Es ist dein Verdienst, dass nun der vierte Podcast erscheinen kann.
00:24:57: Nach deinem Gespräch mit unserem Vorsitzungsvorsitzenden Prof.
00:25:01: Dr.
00:25:01: Matthias Sundermeyer in der TU Berlin am dritten Juni.
00:25:05: Dr.
00:25:06: Tobias Oelsner, Vorsitzende der Rechte am Landgericht in Berlin am fünften achten, zwanzig-fünfezwanzig in Berlin, der als tätiger Vorsitzender Richter Das kann man nicht oft genug wiederholen, dass eben die Richterschaft auch mit dem existierenden System nicht einverstanden ist.
00:25:29: Und dann Professor Thomas Macron Hochschule Mainz am zweiten September diesen Jahres zum Thema KI-Einsatz in der Konfliktlösung.
00:25:40: Ich habe mir alle drei Bauträge angehört und mich gefreut über dein Talent als Moderator und die interessanten Aussagen deiner Gesprächspartner.
00:25:48: Dir und allen herzlichen Dank für Ihren engagierten Einsatz für die ausreichende Streitbeilegung in der Bau- und Immobilienwirtschaft.
00:25:55: Herr Alsner, wenn Sie dieses eines Tages hören, dann, was meinen Sie, ist die außergewächliche Streitbeinigung auch in Verkehrsunfall und Kaufsachen mit Kredit und Lesingsachen sowie Ansprüchen aus Versicherungsverträgen sinnvoll erforderlich und daher zu fördern.
00:26:09: Da sind wir sehr auf Ihren Rat angewiesen, weil Sie haben ja sicherlich nicht nur Bausachen zu geurteilen.
00:26:15: Hermokron, Matthias und Rudolf, sollen wir die erste Sitzung für die zweite Auflage in der vierten Kalenderwoche ansetzen, also noch im Januar oder Anfang Februar, in Präsenz beim AHO oder digital, müssen wir kurzfristig besprechen.
00:26:29: Und so dann, der DGA-Wau, mit den Vorstandsmitgliedern Matthias Sundermeiner, Rosia Sperling oder Wedemeyer, Werner Schneider und Rudolf Thiemel, also dir auch.
00:26:40: allen ihren Mitgliedern sowie Sonja Buchholz, Frau Meister und Frau Lichtenfeld vom Deutschen Verband der Projektmanager in der Bau- und Bibelwirtschaft.
00:26:47: Vielen Dank für Ihre Beiträge zur Weiterentwicklung der DGB, verbunden mit dem Wunsch nach einer verstärkten Umsetzung der außerigen Streitbedingungen in zukünftigen Streitfällen zur Nutzung der großen Effizienzvorteile.
00:27:01: Wow, ich bin geplättet.
00:27:03: Das ist ein schönes Schlusswort, lieber Klaus Jürgen.
00:27:05: Ich danke dir dafür recht herzlich und auch.
00:27:08: Ganz toll für dieses Gespräch, für diesen Podcast, für diesen Beitrag.
00:27:13: Ich weiß gar nicht, wie ich Danke sagen soll, weil letztendlich, ich habe ein Podcast jetzt in Lehm gerufen.
00:27:18: Das war ein Wunsch von meinerseits.
00:27:20: Aber ich muss der DGR-Bau und den Menschen, die jetzt hier mit vor dem Mikrofon sitzen, sowie dir zum Beispiel ein großes Vertrauen aussprechen, weil das macht man auch nicht mal so eben sicher hinzusetzen und dieses Gespräch zu führen und dann auch aus diesem Gespräch heraus bestimmte.
00:27:35: Themen oder aber auch Haltung so zu diskutieren.
00:27:39: Das ist nicht so ganz einfach und das finde ich super.
00:27:42: Mir macht das ein Riesenspaß.
00:27:44: Ich finde das ganz toll und ich mache das gerne weiter.
00:27:46: Das
00:27:47: merkt man doch.
00:27:49: Wirklich
00:27:50: dir herzlichen vielen Dank für die Idee, dass du gesagt hast, das machen wir jetzt.
00:27:53: Das ist ein absolut neuer Punkt, der wirklich ja sehr spannend ist und ich kann dir nur Glück wünschen dazu und kann dir für die weiteren Gespräche viel Erfolg wünschen.
00:28:04: Du machst das großartig.
00:28:05: Mach das bitte weiter so.
00:28:08: Auf jeden Fall.
00:28:09: Meine Frau muss nur mitspielen.
00:28:11: Das muss ich dazu sagen.
00:28:12: Das ist bei dir ja nicht anders.
00:28:14: Okay.
00:28:15: Wenn euch der Podcast gefallen hat, teilt ihn gerne mit anderen.
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00:28:23: Ob positiv oder negativ, ich freue mich über jedes Feedback.
00:28:28: Untertitel im
00:28:31: Auftrag des
00:28:33: ZDF.